Rückblick auf den Frauen*Salon #9: Bildungsaufstiege und -chancen

Fast zwei Jahre sind unsere Frauensalons jetzt alt – wir können es selbst kaum glauben. Und wir sind sehr stolz, dass wir trotz Corona-Pandemie und Kontaktbeschränkungen mit euch weiter machen und auch das digitale Format trotz aller Zoom-Müdigkeit so gut funktioniert!

So haben wir Ende März unseren insgesamt neunten und gleichzeitig dritten digitalen Frauen*salon abgehalten – wie immer mit Erfolg, neuen Gesichtern und viel Stoff zum Nachdenken! Laura hat uns diesmal von den Hürden beim Studium und Bildungsaufstieg von Jugendlichen aus Arbeiter*innen-Familien berichtet, sowohl aus ihrer ganz persönlichen Erfahrung heraus als auch über ihr Engagement bei der Organisation arbeiterkind.de. Wir danken Laura für die Einblicke in die Schwierigkeiten bei der Bafög-Antragsstellung, Stipendiensuche und dem Jobeinstieg. Und wir finden es super, dass wieder so viele von euch mitdiskutiert haben und sich durch das Gespräch sogar ein paar neue Kontakte gebildet haben – das macht unsere Treffen noch wertvoller und spannender.

Wir haben uns anlässlich dieses Inputs von Laura auch vorgenommen, uns selbst immer wieder zu hinterfragen: von welchem „Allgemeinwissen“ können wir z.B. bei unseren Salons eigentlich ausgehen? Wie durchlässig sind die Netzwerke, in denen wir uns bewegen und die wir selbst knüpfen? Wie ist unser Wissen zum Beispiel durch unseren Bildungs- und ethnischen Hintergrund geprägt und nehmen wir entsprechende Privilegien auch wahr? Und wie können wir in der Art, wie wir sprechen oder schreiben, noch mehr Frauen* mit ganz unterschiedlichen Bildungshintergründen einschließen? Wenn ihr Ideen habt, wie wir gerade die Frauen*salons noch offener und fairer gestalten können – schreibt uns!